Praxis für Verhaltenstherapie Wien, klinische Psychologie und Arbeitspsychologie in Wien
Mag. Susanna Ronay
Angst
- spezifische Ängste wie z.B. Prüfungsangst, Höhenangst, Klaustrophobie
- generalisierte Ängste (sich ständig Sorgen machen)
- Soziale Ängste
- Panikattacken (unerwartet auftretende Angstzustände)
Grundsätzlich ist Angst eine natürliche und auch wichtige Emotion, die uns davor schützt, gefährliche Dinge zu tun oder uns in Gefahr zu bringen. Nur manchmal ist diese Emotion zu stark und intensiv ausgeprägt, sodass Betroffene die Angst nicht mehr als hilfreich, sondern viel mehr als Bedrohung und als Grund für etliche Beeinträchtigungen erleben. Das kann z.B. so weit gehen, dass Personen nur mehr selten und unter größter Kraftanstrengung ihre Wohnung verlassen. Viele Betroffene fühlen sich ihren Ängsten schutzlos und hilflos ausgeliefert. Oft wird auch angenommen, dass Ängste aus „heiterem Himmel“ entstehen würden.
In der Verhaltenstherapie ist ein wesentlicher Bestandteil, zunächst einmal herauszuarbeiten, wie es überhaupt zu den Ängsten kommt, wann diese wodurch ausgelöst werden, welche Vermeidungsstrategien bereits eingesetzt werden, um dadurch zu verstehen, wodurch diese aufrecht erhalten werden.
Ausbildung/ Arbeit/ Beruf
Die Themen Ausbildung und Beruf spielen eine wichtige Rolle und stellen bei Leidenszuständen jeglicher Art eine besondere Herausforderung dar. Dank meiner langjährigen Berufserfahrung in diesem Bereich kann ich auf diesen Themen besonders eingehen.
Burnout
Burnout wird häufig in engem Zusammenhang zur Depression gesehen, wobei es Unterschiede in den Symptomen gibt. Vom Burnout spricht man in der Regel, wenn drei Dinge auftreten: emotionale Erschöpfung, eine große Gleichgültigkeit gegenüber Arbeitsanforderungen sowie das häufige Erleben von Misserfolgen.
Depression
Das Spektrum reicht von kurzen Episoden bis hin zu bereits chronifizierten Gemütszuständen. Mögliche Symptome sind Niedergeschlagenheit, Interessensverlust an Aktivitäten, größere Ermüdung, geringes Selbstvertrauen, Schuldgefühle, mangelnde Konzentrationsfähigkeit, etc.
Wie auch bei allen anderen psychischen Störungen geht es in der Verhaltenstherapie bei Depressionen um die vorliegende Symptomatik. Sehr häufig besteht eine negative Sicht auf sich selber, auf die Umwelt und auf die Zukunft. Alles wird schwarz und pessimistisch betrachtet. Sehr häufig ist das Selbstwertgefühl kaum bis gar nicht ausgeprägt- und wenn ebenfalls sehr negativ. Die Gedanken, die die Betroffenen oftmals schildern, sind ebenfalls überwiegend negativ und deprimierend, geprägt von umfassendem Zweifel.
Die Verhaltenstherapie dient unter anderem dazu, Muster zu erkennen, welche die Depression fördern, und den Betroffenen darin gefangen halten. Oftmals bestehen Kreisläufe aus negativem Selbstwertgefühl, sozialem Rückzug, Selbstzweifel bis hin zum Selbsthass, Antriebslosigkeit und düsteren Gedanken der Sinn- und Hoffnungslosigkeit.
Essstörungen
- Bulimie (Eß- Brech-Sucht)
- Anorexie (Magersucht)
- Adipositas (Fresssucht)
Den Essstörungen zugrunde liegen meistens eine übermäßige, fast zwanghafte Beschäftigung mit dem Essen, eine problematische Körperwahrnehmung sowie ein Gefühl der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins.
Auch hier dient die Verhaltenstherapie dazu, zu erkennen, welche Funktion das Essen bzw. die übermäßige Beschäftigung mit dem Essen einnimmt. Wie kommt es dazu, dass gerade Essen stark reglementiert oder übermäßig konsumiert wird? Wovon soll das Essen ablenken oder welche Leere das Essen erfüllen? Oder soll mit der Kontrolle von Essen das Selbstwertgefühl gesteigert werden? Oder dient das Essen zur Bewältigung unangenehmer Emotionen?
Neben der Beschäftigung mit den Auslösern im Alltag geht es in der Verhaltenstherapie auch um die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körperbild. Um eine möglicherweise lang zurückliegende Entstehungsgeschichte und die Auswirkungen bis in die Gegenwart. Ebenso geht es hier um die aufrechterhaltenden Gedanken, die Betroffene in der Essstörung festhalten lassen.
Ein ganz wesentlicher Faktor stellt auch das Thema Genuss dar. Kann Essen wieder mit Genuss in Verbindung gebracht werden? Was bedeutet Genuss? Wo wird dieser erlebt?
Psychosomatik
Körperliche Symptome (wie Schmerzen, Schwindel, etc.) ohne zugrundeliegende körperliche Erkrankung. Nicht selten haben KlientInnen einen langen Leidensweg hinter sich, auf der Suche nach Wissen und Bestätigung über ihr Leid.
Die Verhaltenstherapie versucht zu ergründen, in welchen Zusammenhängen körperliche Symptome auftreten. Oft stecken Ängste und Depressionen hinter den körperlichen Erscheinungsmerkmalen. Auch kann es sein, dass der Körper auf negative Emotionen hinweisen will, oder diese darüber ausgedrückt werden, da diese sonst nicht erkannt oder gesehen werden können. Es kann auch sein, dass die erlebten körperlichen Zustände, sei es Schmerzen, Verkrampfungen, etc. eine Stressreaktion auf etwas darstellen.
Schlaf
- Einschlafstörungen
- Durchschlafstörungen
- Psychoedukation
- Schlafhygiene
- Ursachenforschung
Schlafstörungen sind in der Bevölkerung sehr weit verbreitet und werden von außen oft leichthin abgetan. Die Betroffenen leiden meistens lange Zeit, bevor sie Hilfe in Anspruch nehmen, bzw. haben oft einen langen Leidensweg vor sich, bevor sie Psychotherapie, insbesondere Verhaltenstherapie in Anspruch nehmen.
Zwang
- Zwangshandlungen, wie z.B. Waschzwang, Ordnungszwang, Kontrollzwang
- Zwangsgedanken (sich beständig aufdrängende Gedanken)
Weder Zwangshandlungen noch Zwangsgedanken lassen sich „einfach“ ausschalten- Widerstand gegen diese ist immer zwecklos und führt zu einem Teufelskreis, in dem der Zwang immer mehr Raum einnimmt.
Ganz wesentlich ist hier die Unterscheidung zwischen Zwangshandlungen und Zwangsgedanken. Beide, sowohl die Handlungen wie auch die Gedanken, drängen sich den Betroffenen auf und beeinträchtigen dadurch den Alltag mehr oder weniger massiv. Der Betroffene versucht oft Widerstand zu leisten, allerdings erfolglos.
Der Unterschied zwischen Zwangshandlungen und Zwangsgedanken besteht auch in der Therapie. Zwangshandlungen werden therapiert, indem daran gearbeitet wird, die Handlungen nicht mehr auszuführen. Während die Zwangsgedanken nachlassen, indem an diese möglichst oft und ausführlich gedacht wird.
Zwänge stehen immer im Zusammenhang mit dahinterliegenden Ängsten. Auch dies ein wesentlicher Faktor, der in der Verhaltenstherapie herausgearbeitet wird.
Kontaktaufnahme
Wie kann ich ein Erstgespräch vereinbaren und wie läuft dieses ab?
Vereinbaren Sie telefonisch oder über das Kontaktformular ein unverbindliches Erstgespräch zum Kennenlernen. Sie schildern mir Ihr Anliegen und Ihren Beweggrund, eine Therapie beginnen zu wollen. Ich erzähle Ihnen etwas über die mögliche Behandlung und den Therapieverlauf.