Tools der Verhaltenstherapie

Zu allererst stehen eine gute Gesprächsbasis und damit eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Betroffenem/r und Therapeutin im Vordergrund. Ohne diese sind keine Gespräche möglich, die zu einer Verringerung des Leidensdruckes führen können. Am besten merken Sie als Betroffene/r, ob die Chemie passt, indem Sie für sich überprüfen, wie sehr sich sie anvertrauen und öffnen können, oder wie zurückhaltend und auch abweisend sie reagieren müssen. 

Ein wesentliches und wichtiges Tool der Verhaltenstherapie stellt das sogenannte “Hypothetische Bedingungsmodell” dar. Damit soll der Frage nachgegangen werden, wieso eine Person eine psychische Krankheit oder Störung entwickelt. Und wieso es gerade diese ist, unter welcher die betroffene Person leidet.

In dem Bedingungsmodell werden drei verschiedene Faktoren unterschieden: prädisponierende, auslösende und aufrechterhaltende.

Das Tool dient in der Therapie dazu, klarer zu sehen, woher eigentlich die Symptomatik kommt, wie sich diese entwickeln konnte, und vor allem auch, wie diese in der Gegenwart aufrecht erhalten wird. Was macht die betroffene Person in ihrem Alltag, dass die Symptomatik erhalten bleibt? An welchen Zielen muss gearbeitet werden, damit die Symptomatik nachlassen kann?

 

Beispiele für weitere wichtige Tools:

# Psychoedukation: “Wissen ist Macht.” Das gilt gerade im Zusammenhang mit psychischen Beeinträchtigungen, und befähigt zur Selbsthilfe. 

# Situationsanalyse: Wenn das störende Verhaltensmuster auftritt, was passierte unmittelbar davor? Was führte zu dem Muster? Wie sah die Situation genau aus? Welche Gedanken und Gefühle waren da? Und welche Konsequenzen ergeben sich aus dem Verhaltensmuster? 

# Entspannungsverfahren

# Genusstraining